Mittwoch, 5. Oktober 2011

Los Wochos – classic Spock



Als Beisteuerung zu Johannes' Als die Guten noch richtig gut und die Bösen nicht ganz so böse waren darf meiner Meinung nach Star Trek nicht fehlen – das originale meine ich. (Wenn Star Trek ausgestrahlt wurde, pflegte bei uns der Haussegen schief zu hängen, da mein Vater Sport, der Rest der Familie aber Star Trek sehen wollte.)

Star Trek war ein herrlicher Beitrag aus der Reihe der Spezialeffekte Marke „alles Styropor“. Man bedenke, daß die Serie in Amerika als möglichst billig produzierte Science Fiction für Erwachsene auf den Markt kam. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen wanderte es hier ins Kinderprogramm, was seinerzeit zu einigen Eingriffen des Zensors führte, die in der deutschen Version bis heute nicht gerichtet sind – etwa die bis zur Unverständlichkeit synchronisierte und geschnittene Folge Weltraumfieber (Amok time). Vulkanier in der Brunftzeit erschienen fürs deutsche Kinderfernsehen unpassend.

Lustig auch, daß der meistverwendete Satz nicht etwa „Beam me up, Scotty!“, sondern „He's dead, Jim!“ war. Wenn also irgendwo unbekannte Nebendarsteller im roten Hemd auftauchten, so war deren Schicksal eigentlich besiegelt.

Und obwohl J. T. Kirk jedenfalls damals der wohl Attraktivere war, mochte ich Spocks unterkühlte Art aus irgendeinem Grunde lieber.

Kommentare:

Johannes hat gesagt…

Ah ein Spock-Fan. Die vulkanische Art liegt mir sowieso mehr. Irgendwie nordisch. Und daß sich nordisch harmonisch mit mystisch verbindet, weiß die Serie auch. Also irgendwie heimatlich. Star-Trek habe ich dann später auf einem Winzefernseher mit meinen Kindern angesehen. Ich glaube, wir können alle sämtliche Dialoge auswendig mitsprechen.

Braut des Lammes hat gesagt…

Mir kamen die Vulkanier immer eher japanisch vor (die Klingonen sind die Russen – diese Analogie kann man, glaub ich, ziemlich weit treiben).

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