Freitag, 21. Oktober 2011

Ave, virgo Ursula

Zum Fest der hl. Ursula mal wieder ein wenig Sternguckerei. Ursula heißt ja kleine Bärin.

Diese spektakuläre Aufnahme des Hubble-Teleskops von vor drei Jahren zeigt das sogenannte Lichtecho um den Stern V838 Monocerotis.

Da das Lichtecho ähnlich wie andere Wellen konzentrisch nach außen wandert, ist dies ein sehr flüchtiges Bild. Der Lichtimpuls geht von dem roten Riesen in der Mitte aus, die Farbeffekte entstehen wiederum durch den interstellaren Staub. Ähnlich wie Schallwellen pflanzt sich dieser Effekt fort, wobei die Lichtwellen in unterschiedlicher Weise vom umgebenden Staub reflektiert werden; zunächst von Objekten, die dichter an der Lichtquelle liegen, später von entfernteren. Das Ganze ist vergleichbar dem Aufleuchten einer Glühbirne in einem dunklen Raum. – Das Bild hat mich an die heiligen Jungfrauen erinnert, die wie Sterne am Himmel aufleuchten.

Auf dieser Großaufnahme sieht man, wie es im Sternbild des kleinen Bären (Ursa minor) aussieht.

Kommentare:

Sr. Bernadetta hat gesagt…

Ein sehr schöner und informativer Beitrag, mit tollen Bildern (wie immer :)). Ich betrachte in einer klaren Nacht gerne den Sternenhimmel. Da wird man sich erst recht wieder einmal bewusst wie klein man doch ist..
Alles Liebe
Sr. Bernadetta

Stanislaus hat gesagt…

Gezz mal umgekehrt: Glückwunsch!

Braut des Lammes hat gesagt…

Danke! :) Die Abendmesse war von der hl. Ursula mit Fürbitten aus dem Commune für die Jungfrauen. Ich hatte abends noch einen Hymnus zum Fest posten wollen, aber dann war leider Stromausfall.

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